Jahresbericht
2003 |
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| Das Jahr 2003 begann mit Regen und Sturm, und ab 5. ging der Regen dan in Schnee über. Schnee und Regen wechselten sich dann immer wieder ab und es dauerte wieder bis zum 30. bis sich eine durchgehende Schneedecke bildete. Anfang Februar kam dann der langersehnte Schnee und die Schneehöhe stieg bis 25cm. Ab Mitte Februar baute sich in Mitteleuropa ein sogenanntes Omega-Hoch auf was uns 10 Tage ununterbrochenen wolkenlosen - aber auch kalten Himmel bescherte. War die erste Märzhälfte noch kalt und verregnet, zeigte sich der zweite Teil des Monats ausgesprochen warm und trocken. Schuld daran war der stetige Föhn der teilweise die Luftfeuchte unter 20% drückte. Der April zeigt sich wie der März - am Beginn kalt am Ende warm - nur mit etwas mehr Extreme. War die kälteste Temperatur -5.1°, so war durch den Föhn die wärmste, oder sollte man heißeste sagen, 29.5°. Das bedeutet eine Temeraturschwankung von 34.6° und das wurde laut Medienberichten im April noch nie erreicht. | |
| Obwohl der meteorologische Sommer erst am 1. Juni beginnt, gab es im April schon 8 Tage über 30 ° . Auch der Juni war extrem heiß und trocken. Mit 22.3° Duchschnittstempertur und 28 Tagen über 25° Hösttemperatur wurden alle Rekorde gebrochen. Der "Jahrhundersommer" wie ihn die Medien schon bezeichneten tat in selber Art und Weise weiter wie er im Juni aufgehört hatte, nur einzelne Gewitter gesellten sich zur Hitzeperiode. Die Wiesen färbten sich durch die Trockenheit schon braun. Bis zur Jahreshälte lag der Niederschlag um ca. 30% unter dem langjährigem Durchschnitt. Auch der August machte da keine Ausnahme. | |
| Die Trockenheit wurde so groß das sich er Wald im August bunt verfärbte und teilweise die Blätter verlor. Auch im August war es wieder an 29 Tagen wärmer als 25°. Erst der September brachte die lang ersehnte Entspannung der Regensituation. Es war der erste Monat im Jahr, indem die Niederschlagswerte, wenn auch gering, über dem langjährigem Mittelwert lagen. Es war ein September wie man sich einen solchigen vorstellt - mit Regen, trüben Tagen und dem sogenannten "Altweibersommer". Der Oktober brachte den ersten Schnee in der zweiten Jahreshälfte und auch viele Autofahrer die noch mit Sommerreifen unterwegs waren ins "schwitzen". Am 23. Oktober hatten wir eine Schneehöhe von 9cm , und es war auch mit -3.9° schon sehr kalt für die Jahreszeit. An 15 Tagen im Oktober gab es Niederschläge, die der Natur sichtlich gut taten. | |
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Die Monate November und Dezember waren dann wieder, wie fast das ganze restliche Jahr, zu trocken. Das Wetter Jahreszeitgemäß trüb und teilweise zimlich windig. Als Gesamtes gesehen war das Jahr 2003 mit nur 890 Liter Niederschlag pro Quatratmeter um 20% zu trocken. Vergleicht man es mit dem "Regenjahr" 2002 in dem 1715 Liter zu Boden vielen, ist dieser Wert vielleicht noch besser einzuschätzen. "Normal" währen in unserem Gebiet 1101 Liter. Die durchschnittliche Temperatur lag, trotz des extrem heißen Sommers, nur um 0.22° über den langjährigen Schnitt. Zurückzuführen ist das auf den extrem kalten Februar und den kalten Jänner und Dezember der die Werte drückte. Die Extremwerte 2003 warten -15.7° am 13. Februar und +36.7° am 27. Juli. Es schneite an 32 - und regnete an 139 Tagen. |
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