Monatsbericht: Dezember 2002
Der Dezember war gekennzeichnet durch das Fehlen des Schnees. Mit Ausnahme des Abends vom 31. Dez. fiel kein nennenswerter Schnee, was nach Aussagen älterer Micheldorfer seit sehr langer Zeit nicht mehr der Fall war. Wenn man vom 1. Dezember absieht, begann der Monat trüb und regnerisch mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Ab 8. stellte sich das Wetter auf kaltes aber sonniges Wetter ein. Der Temperaturtiefsstand wurde am 12. mit -12.8° verzeichnet. Am 15. und 16. hüllte ein teilweise starker Eisregen alles in eine dicke Eisschicht. Die Temperaturen blieben trotz Regens bis 20.12. unter Null. Am 23. fegte ein stürmischer Wind mit milden Temperaturen die Eisschicht weg, welche aber am 24. durch einen neuerlichen Eisregen wieder aufgebaut wurde. Der Heilige Abend präsentierte sich trüb und mit Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunk. Zwischen 24. und 28. herrschte trübes, nebeliges Wetter. Am Abend vom 28. auf den 29. stellte sich das Wetter um. Die Temperatur stieg und Regen setzte ein. Begleitet von starkem Wind, der Spitzen bis 61 km/h erreichte, stieg die Quecksilbersäule am 30. auf den Höhepunkt von +14.7°.
Fast schlagartig, und als ob uns das alte Jahr noch zeigen wollte dass es nicht auf den Winter vergessen hatte, fiel am 31. um 16 Uhr die Temperatur und Schneefall setzte ein. Bis Mitternacht bildete sich eine Schneedecke von 1.5 cm Höhe. Statistisch gesehen war der Monat um 0.5° zu kalt wobei trotz der Kälte der Niederschlag als Regen und nicht als Schnee fiel. Die Niederschlagsmenge von 127 Liter Regen, an 18 Regentagen, ist durch den vereisten Regenmesser während der Eisregentage, sicherlich höher als gemesse